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Nervi sacrales

Die Nervi sacrales (Kreuzbeinnerven) sind die fünf Paare von Spinalnerven S1 bis S5. [B] Sie teilen sich im Kreuzbeinkanal in vordere und hintere Äste; die vorderen Äste von S1 bis S4 treten durch die vorderen, die hinteren durch die hinteren Kreuzbeinlöcher aus, S5 durch den Hiatus sacralis zwischen Kreuzbein und Steißbein. [B]

Diese Seite ist eine Übersicht. Sie ordnet die Nerven, die aus den Kreuzbeinsegmenten hervorgehen, und führt vom Befund zur passenden Nervenseite. [I] Einzelheiten stehen auf den verlinkten Seiten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die vorderen Äste von S1 bis S4 bilden mit L4 und L5 das Kreuzgeflecht; die unteren Anteile bilden das Scham- und das Steißbeingeflecht. [B]
  • Aus S2 bis S4 stammen die einzigen parasympathischen Fasern für Blase, Mastdarm und Schwellkörper. [B]
  • Aus den hinteren Ästen von S1 bis S3 stammen die Nn. clunium medii für die Haut über dem Kreuzbein. [B]
  • Eine plötzliche Störung von Blase oder Darm mit Taubheit im Reithosengebiet ist ein Warnhinweis auf ein Kaudasyndrom. [B]

Abweichung vom Seitenmuster

Als Übersichtsseite hat diese Seite 13 statt 25 Kapitel. Die festen Sprungziele der Reihe sind erhalten. Grund: Verlauf, Behandlung und anatomische Einzelheiten stehen auf den Nervenseiten und würden hier nur wiederholt.

Teil A · Überblick

1. Kurzbild

SpinalnervAustritt des vorderen AstesBeitrag der vorderen Äste
S11. vorderes KreuzbeinlochKreuzgeflecht: Gesäßnerven, N. ischiadicus, kurze Muskeläste, N. cutaneus femoris posterior
S22. vorderes KreuzbeinlochKreuzgeflecht, N. pudendus, Beckeneingeweidenerven
S33. vorderes KreuzbeinlochN. pudendus, Beckeneingeweidenerven, N. levator ani
S44. vorderes KreuzbeinlochN. pudendus, Beckeneingeweidenerven, N. levator ani, Steißbeingeflecht
S5Hiatus sacralisSteißbeingeflecht, in manchen Präparaten N. levator ani
Tabelle 1: Die fünf Kreuzbeinnerven. Reihenfolge von oben nach unten. Alle Angaben belegt [B].

Herkunft: Standring, Gray’s Anatomy; Barber et al. 2002 zum N. levator ani.

2. Austritt und Teilung

Die Wurzeln der Kreuzbeinnerven ziehen als Teil der Cauda equina im Wirbelkanal nach unten. [B] Im Kreuzbeinkanal teilt sich jeder Spinalnerv in einen vorderen und einen hinteren Ast; die Teilung liegt also vor dem Austritt, nicht danach. [B] Die Spinalganglien liegen im Kreuzbeinkanal. [B]

An den Kreuzbeinwurzeln finden sich häufig Tarlov-Zysten: bei 4,18 % der Untersuchten, am häufigsten an S2. [B] Nur ein kleiner Teil verursacht Beschwerden. [B]

Herkunft: Standring, Gray’s Anatomy; Klepinowski et al. 2021.

3. Die Nerven der vorderen Äste

NervSegmenteZielgebietSeite
N. gluteus superiorL4 bis S1Abspreizer der HüfteNervus gluteus superior
N. quadratus femoris(L4), L5, S1M. quadratus femoris, M. gemellus inferior, HüftgelenkNervus quadratus femoris
N. ischiadicus mit N. tibialis und N. peroneus communisL4 bis S3Rückseite des Oberschenkels, Unterschenkel, FußNervus ischiadicus, Nervus tibialis, Nervus peroneus communis
N. gluteus inferiorL5 bis S2M. gluteus maximusNervus gluteus inferior
N. obturatorius internus(L5), S1, S2, (S3)M. obturatorius internus, M. gemellus superiorNervus obturatorius internus
Äste zum M. piriformisS1, S2, häufig Äste des N. gluteus superiorM. piriformisNervus piriformis
N. cutaneus femoris posteriorS1 bis S3Haut an unterem Gesäß, seitlichem Damm und Oberschenkel-RückseiteNervus cutaneus femoris posterior
N. perforans cutaneusS2, S3Haut am inneren unteren Gesäß; nicht bei allen Menschen angelegtNervus perforans cutaneus
N. pudendusS2 bis S4äußere Schließmuskeln, Dammmuskeln, Haut von Damm und GenitaleNervus pudendus
N. levator aniS3 bis S5M. levator aniNervus levator ani
Nn. anococcygeiS4, S5, Co1Haut zwischen Steißbein und AfterNervi anococcygei
Tabelle 2: Nerven aus den vorderen Ästen der Kreuzbeinsegmente, mit Beteiligung von L4 und L5. Reihenfolge nach dem obersten Segment. Klammern bezeichnen wechselnde Beteiligung. Alle Angaben belegt [B].

Herkunft: die jeweiligen Nervenseiten; Aung et al. 2001, Iwanaga et al. 2019 und Barber et al. 2002 zu den Segmenten der kurzen Äste.

4. Vegetative Nerven und hintere Äste

NervSegmenteAufgabeSeite
Nn. clunium mediihintere Äste S1 bis S3Haut über dem Kreuzbein und dem inneren GesäßNervi clunium medii
Nn. splanchnici pelvicivordere Äste S2 bis S4parasympathische Fasern für Blase, Mastdarm und SchwellkörperNervi splanchnici pelvici
Tabelle 3: Hintere Äste und vegetative Nerven der Kreuzbeinsegmente. Reihenfolge nach dem obersten Segment. Alle Angaben belegt [B].

Herkunft: Standring, Gray’s Anatomy; Konno et al. 2017.

Teil B · Klinik

5. Leitzeichen der Kreuzbeinsegmente

SegmentKraftReflexGefühlOrganfunktion
S1Fußsenkung, ZehenspitzenstandAchillessehnenreflexFußaußenrand, Ferse–
S2Zehenbeugung, Hüftstreckung–Oberschenkel-RückseiteBeteiligung an Blase, Darm, Sexualfunktion
S3 bis S5Beckenboden, äußere SchließmuskelnAnalreflex, BulbokavernosusreflexReithosengebiet, Damm, AfterBlase, Darm, Sexualfunktion
Tabelle 4: Leitzeichen der Kreuzbeinsegmente. Reihenfolge von oben nach unten. Lehrbuchstand [B].

Die Grenzen der Hautgebiete zwischen benachbarten Segmenten überlappen; die Tabelle nennt die Schwerpunkte. [I] Für die Wurzeln L5 und S1 liegen Gütezahlen einzelner Prüfungen vor; für S2 bis S5 nicht. [B]

Herkunft: Bähr und Frotscher, Duus; Standring, Gray’s Anatomy; Suri et al. 2011.

Teil C · Differenzialdiagnostik

6. Differenzialdiagnostik: Überblick und Vorgehen

Achtung: Zuerst das Kaudasyndrom ausschließen

Eine plötzliche Störung von Blase oder Darm, Taubheit im Reithosengebiet oder Schwäche beider Beine ist ein Warnhinweis auf ein Kaudasyndrom und gehört ohne Aufschub ärztlich abgeklärt. [B]

Die Differenzialdiagnostik folgt drei Fragen: Liegen Warnzeichen vor? Welches Gebiet ist betroffen? Passt das Gebiet zu einem Nerv, zu einer Wurzel oder zu mehreren Nerven zugleich? [I]

Diese Kapitel beschreiben allgemein, wie sich Krankheitsbilder voneinander abgrenzen. Sie stellen keine Diagnose für eine einzelne Person und ersetzen keine ärztliche Untersuchung.

Herkunft: NVL Nicht-spezifischer Kreuzschmerz 2017.

7. Wegweiser: vom Befund zur Nervenseite

LeitbefundSeite
Schwäche der FußhebungNervus peroneus communis, Nervus ischiadicus
Schwäche der Fußsenkung, abgeschwächter AchillessehnenreflexNervus tibialis, Nervus ischiadicus, Segment S1
Absinken des Beckens im EinbeinstandNervus gluteus superior
Schwäche beim Aufstehen und TreppensteigenNervus gluteus inferior
Taubheit an der Oberschenkel-RückseiteNervus cutaneus femoris posterior
Tiefer Gesäßschmerz zwischen Sitzbein und OberschenkelNervus quadratus femoris
Gesäßschmerz mit Verdacht auf Piriformis-SyndromNervus ischiadicus, Nervus piriformis
Schmerz an Sitzbein und Gesäßfalte, auch nach Pudendus-OperationNervus cutaneus femoris posterior
Schmerz neben dem KreuzbeinNervi clunium medii
Schmerz am inneren unteren GesäßNervus perforans cutaneus
Schmerz im Sitzen vom After bis zum GenitaleNervus pudendus
Schmerz am SteißbeinNervi anococcygei, Nervus perforans cutaneus
Schwäche des BeckenbodensNervus levator ani, Nervus pudendus
Störung der Blasenentleerung oder Erektion nach BeckenoperationNervi splanchnici pelvici
Tabelle 5: Wegweiser vom Leitbefund zur Nervenseite. Reihenfolge nach der Körperregion, vom Fuß über Oberschenkel und Gesäß zum Beckenboden, zuletzt die Organe.

Der Wegweiser ordnet nach dem Leitbefund; welche Ursache im Einzelfall vorliegt, klären die Differenzialdiagnostik-Kapitel der jeweiligen Seite. [I]

8. Differenzialdiagnostik: Wurzel, Geflecht oder Nerv?

OrtMusterUnterscheidendes MerkmalKennzeichen
Einzelner NervAusfälle im Gebiet eines NervsMuskeln und Haut außerhalb des Nervengebiets regelrecht[I]
WurzelAusfälle im Gebiet eines Segments über mehrere NervenRückenschmerz mit Ausstrahlung; Rückenstrecker im EMG auffällig[B]
KreuzgeflechtAusfälle mehrerer Nerven und Segmente, Rückenstrecker regelrechtbei der Radikuloplexusneuropathie Schmerz vor der Schwäche und Gewichtsverlust[B]
Kaudabeidseitige Ausfälle mehrerer Segmente mit Blase und DarmReithosengebiet, Notfall[B]
Tabelle 6: Einzelner Nerv, Wurzel, Geflecht oder Kauda. Reihenfolge von distal nach proximal.

Herkunft: Suri et al. 2011; Dyck et al. 1999 und 2001; NVL Nicht-spezifischer Kreuzschmerz 2017.

9. Differenzialdiagnostik: Was gegen einen einzelnen Nerv spricht

  • Beidseitige Beschwerden: sprechen für Kauda, Polyneuropathie oder Allgemeinerkrankung. [I]
  • Auffällige Rückenstrecker im EMG: sprechen für eine Wurzel. [B]
  • Ausfälle in den Gebieten mehrerer Nerven auf einer Seite: sprechen für Geflecht oder Wurzeln. [I]
  • Schmerz in der Nacht, Fieber oder ungewollter Gewichtsverlust: sprechen für eine andere, ernste Ursache. [B]

Herkunft: Suri et al. 2011; NVL Nicht-spezifischer Kreuzschmerz 2017.

10. Reflexzonenmodelle

Die drei folgenden Modelle wurden zwischen 1893 und 1953 veröffentlicht. Sie ordnen Haut- oder Gewebezonen inneren Organen über gemeinsame Rückenmarkssegmente zu. [H] Ein kontrollierter Nachweis ihrer Zonengrenzen liegt nicht vor. [H] Sie stehen hier zur Einordnung, nicht als Grundlage der Differenzialdiagnostik.

ModellGrundgedanke und VoraussetzungBezug zu diesem NervKennzeichen
Head-Zonenüberempfindliche Hautzonen bei Erkrankung eines inneren Organs; setzt viszerale Afferenzen voraus, die auf Hautsegmente überleitenkeine Zone; der Nerv führt keine viszeralen Afferenzen [I][H]
Mackenzie-Zonentastbare Veränderungen in Muskulatur und Unterhaut bei Organerkrankung; setzt viszerale Afferenzen mit Projektion in die Muskulatur vorauskeine Zone; dieselbe Voraussetzung fehlt [I][H]
Bindegewebszonen nach Dickeveränderte Verschieblichkeit des Unterhautgewebes, Grundlage der Bindegewebsmassage; setzt einen Organbezug vorausnicht begründbar, weil der Organbezug fehlt [I][H]
Tabelle 7: Geschichtliche Reflexzonenmodelle und ihr Bezug zu diesem Nerv. Reihenfolge nach Erstbeschreibung.

Für diese Übersicht gibt es keine Vorfassung; die Einordnung folgt den übrigen Seiten der Reihe. Das entfällt: Der Nerv führt empfindende Fasern aus Haut, Muskeln und Gelenken, aber keine aus inneren Organen. [B] Damit fehlt die Voraussetzung der Modelle. [I]

10.1 Die vegetativen Zellsäulen

Die vorgeschalteten sympathischen Nervenzellen liegen im Nucleus intermediolateralis von Th1 bis etwa L2; die Kreuzbeinsegmente gehören nicht dazu. [B] Sie haben stattdessen eine parasympathische Zellsäule im Seitenhorn von S2 bis S4, aus der die Beckeneingeweidenerven hervorgehen. [B] Sympathische Fasern erreichen die Kreuzbeinnerven nur nachgeschaltet über die grauen Verbindungsäste aus dem Grenzstrang. [B]

Achtung: Zwei ähnliche Namen

James Mackenzie beschrieb 1909 ein Reflexzonenmodell. [H] Robin McKenzie entwickelte in den 1970er Jahren ein Bewegungsverfahren für die Wirbelsäule. [B] Die beiden Modelle haben nichts miteinander zu tun. [I]

Herkunft: Head, Mackenzie und Dicke als geschichtliche Quellen; Bähr und Frotscher, Duus’ Neurologisch-topische Diagnostik; Standring, Gray’s Anatomy.

Teil F · Anhang

11. Fachbegriffe

BegriffBedeutung
Cauda equinaBündel der Nervenwurzeln unterhalb des Rückenmarks im Wirbelkanal
Hiatus sacralisuntere Öffnung des Kreuzbeinkanals zwischen Kreuzbein und Steißbein
KaudasyndromDruck auf die Cauda equina mit Störung von Blase, Darm und Beinen
Kreuzgeflecht (Plexus sacralis)Nervengeflecht aus den vorderen Ästen von L4 bis S4
Radikuloplexusneuropathiegleichzeitige Schädigung von Nervenwurzeln und Nervengeflecht durch Entzündung kleiner Gefäße
ReithosengebietHaut an Damm, Gesäßinnenseite und Oberschenkel-Innenseite
Steißbeingeflecht (Plexus coccygeus)Nervengeflecht aus S4, S5 und Co1
Tarlov-Zysteflüssigkeitsgefüllte Aussackung an einer Nervenwurzel des Kreuzbeins
Vorderer und hinterer AstTeilung jedes Spinalnervs in einen Ast für Rumpfvorderseite und Gliedmaßen und einen Ast für Rücken und Rückenhaut
Tabelle 8: Fachbegriffe dieser Seite, alphabetisch geordnet. Kürzel erklärt die Seite Medizinische Abkürzungen.

12. Lesart dieser Seite

Diese Seite ist ein Fachtext: mit Kürzeln, mit Messwerten und mit benannter Quelle je Aussage. Jede Aussage trägt am Ende ein Kennzeichen. [B] steht für belegt, [I] für eine aus belegten Angaben abgeleitete Interpretation, [H] für ein geschichtliches Modell ohne kontrollierten Nachweis.

In den Tabellen mit Quellenspalte sind alle Zahlen belegt [B]; wo eine Zeile davon abweicht, steht das Kennzeichen in der Zeile selbst. Rohwert und Deutung stehen getrennt: Messwerte in den Tabellen, die Einordnung im Fließtext darunter. Ein Absatz ohne Kennzeichen ist ein Hinweis zur Darstellung, keine Sachaussage.

Herkunftszeilen, die nur Standardwerke nennen, geben den Lehrbuchstand wieder. Die Fundstellen in diesen Werken sind noch nicht mit Seitenzahl geprüft; das steht unter „Offene Punkte“ in Kapitel 13.4.

Die Seite ist in sechs Teile gegliedert. Vorn stehen Überblick, Klinik und Differenzialdiagnostik. Anatomische Einzelheiten wie Maße, Abweichungen vom Regelbau und Ganglien stehen in Teil E.

Eine Quelle mit dem Vermerk „Grenzfall“ erfüllt den Quellenmaßstab nicht vollständig, etwa wegen der Art der Veröffentlichung. Sie bleibt verwendet, weil sie eine Angabe trägt, für die keine gleichwertige Quelle vorliegt. Aussagen aus ihr sind mit Vorsicht zu lesen.

13. Grundlage und Quellen

13.1 Quellenmaßstab

Verwendet wird nur belegte, hochwertige Fachliteratur: Leitlinien und Klassifikationen, systematische Übersichten und Metaanalysen, begutachtete Originalarbeiten mit genannter Fallzahl sowie anatomische und neurologische Standardwerke. Einzelfallberichte sind als solche gekennzeichnet und tragen keine Häufigkeitsaussage. Webseiten, Populärliteratur und Angaben ohne auffindbare Originalquelle sind ausgeschlossen. Geschichtliche Quellen tragen ausschließlich die mit [H] gekennzeichneten Abschnitte.

13.2 Quellenverzeichnis

Nr.QuelleArt und UmfangVermerk
1Dyck PJB, Norell JE, Dyck PJ. Microvasculitis and ischemia in diabetic lumbosacral radiculoplexus neuropathy. Neurology 1999;53:2113–2121vorausschauende Reihe, 33 Patienten
2Aung HH, Sakamoto H, Akita K, Sato T. Anatomical study of the obturator internus, gemelli and quadratus femoris muscles with special reference to their innervation. Anat Rec 2001;263(1):41–52Sezierreihe, 101 Beckenhälften
3Dyck PJB, Norell JE, Dyck PJ. Non-diabetic lumbosacral radiculoplexus neuropathy. Brain 2001;124(6):1197–1207Vergleichsreihe
4Barber MD, Bremer RE, Thor KB, Dolber PC, Kuehl TJ, Coates KW. Innervation of the female levator ani muscles. Am J Obstet Gynecol 2002;187(1):64–71Sezierreihe, 12 Leichen
5Suri P, Rainville J, Katz JN, et al. The accuracy of the physical examination for the diagnosis of midlumbar and low lumbar nerve root impingement. Spine 2011;36(1):63–73Querschnittsstudie
6Bundesärztekammer, Kassenärztliche Bundesvereinigung, AWMF. Nationale VersorgungsLeitlinie Nicht-spezifischer Kreuzschmerz, 2. Auflage, Version 1, 2017. AWMF nvl-007Leitlinielaut Register abgelaufen; nur für die Warnhinweise
7Konno T, Aota Y, Saito T, Qu N, Hayashi S, Kawata S, Itoh M. Anatomical study of middle cluneal nerve entrapment. J Pain Res 2017;10:1431–1435Sezierreihe
8Iwanaga J, Eid S, Simonds E, Schumacher M, Loukas M, Tubbs RS. The majority of piriformis muscles are innervated by the superior gluteal nerve. Clin Anat 2019;32(2):282–286Sezierreihe, 20 Seiten
9Klepinowski T, Orbik W, Sagan L. Global incidence of spinal perineural Tarlov’s cysts and their morphological characteristics: a meta-analysis of 13,266 subjects. Surg Radiol Anat 2021;43(6):855–863Metaanalyse
10Standring S (Hrsg.). Gray’s Anatomy. The Anatomical Basis of Clinical Practice. Elsevieranatomisches StandardwerkFundstelle unvollständig: Auflage und Jahr fehlen; Lehrbuchstand, nicht mit Seitenzahl geprüft
11Bähr M, Frotscher M. Duus’ Neurologisch-topische Diagnostik. Thiemeneurologisches StandardwerkFundstelle unvollständig: Auflage und Jahr fehlen; Lehrbuchstand, nicht mit Seitenzahl geprüft
12Head H. On disturbances of sensation with especial reference to the pain of visceral disease. Brain 1893;16:1–133; Teil II Brain 1894;17:339–480; Teil III Brain 1896;19:153–276geschichtliches Modellnur für Aussagen mit [H]
13Mackenzie J. Symptoms and their interpretation. London: Shaw and Sons; 1909geschichtliches Modellnur für Aussagen mit [H]
14Dicke E. Meine Bindegewebsmassage. Stuttgart: Hippokrates; 1953geschichtliches Modellnur für Aussagen mit [H]
Tabelle 9: Verwendete Quellen, geordnet nach dem Jahr der Veröffentlichung; Standardwerke danach; geschichtliche Quellen am Ende. Weitere Quellen stehen auf den einzelnen Nervenseiten.

13.3 Nicht verwendet

Nicht herangezogen wurden Webportale, Lernplattformen, Nachschlagewerke ohne benannte Fachautorenschaft und frei bearbeitbare Wissenssammlungen.

13.4 Offene Punkte

  • Die Aussagen, die auf den Standardwerken beruhen, sind noch nicht mit Auflage und Seitenzahl geprüft; betroffen sind vor allem die Kapitel 1, 2 und 5.
  • Die Seite enthält keine Abbildung; ein Schema der Kreuzbeinnerven wäre hier besonders hilfreich.

13.5 Neue Seite

Diese Seite ist neu angelegt; eine Vorfassung gibt es nicht. Gegenüber der Arbeitsvorlage der Reihe berichtigt: Die Kreuzbeinnerven teilen sich im Kreuzbeinkanal, nicht nach dem Austritt; S5 tritt durch den Hiatus sacralis aus. Ergänzt sind N. perforans cutaneus und die hinteren Äste von S4 bis Co1.

13.6 Änderungsvermerk

Geändert: Übersichtsseite neu angelegt, mit 13 Kapiteln statt 25. Warum: Abschluss der Reihe „Nervi sacrales“; Wegweiser vom Befund zur Nervenseite. Ersetzt: keine Fassung.

V 1.1 – geändert: Leiste auf alle 18 Seiten des Lenden- und Kreuzgeflechts erweitert. Warum: Abschluss der Reihen „Lumbale Nerven“ und „Nervi sacrales“. Ersetzt: V 1.0.

V 1.2 – geändert: Leiste um die Übersicht der Brustnerven ergänzt. Warum: Verbindung zur Reihe „Nervi thoracici“. Ersetzt: V 1.1.

V 1.3 – geändert: Leiste um N. iliohypogastricus, N. ilioinguinalis, N. genitofemoralis und N. cutaneus femoris lateralis ergänzt. Warum: Ergänzung des Lendengeflechts. Ersetzt: V 1.2.

Weiterlesen

V 1.3 · Stand: 21. September 2026 · Quellen geprüft am 21. September 2026