Schlagwort: Segment C1
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Rami musculares
Die Rami musculares des Plexus cervicalis (Muskeläste des Halsgeflechts) sind kurze, rein bewegende Äste aus C1 bis C4. [B] Sie versorgen die tiefen Halsmuskeln: die Mm. scaleni, den M. longus colli und den M. longus capitis, die geraden Kopfmuskeln sowie Anteile von M. levator scapulae, M. sternocleidomastoideus und M. trapezius. [B] Sie haben kein Hautgebiet…
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Nervus accessorius
Der Nervus accessorius (Beinerv, elfter Hirnnerv) entsteht aus Nervenzellen im Vorderhorn der oberen Halssegmente. [B] Er versorgt den M. sternocleidomastoideus und den M. trapezius. [B] Er hat kein Hautgebiet. [B] Im seitlichen Halsdreieck liegt er dicht unter der Haut; dort wird er am häufigsten verletzt, meist bei der Entnahme eines Halslymphknotens. [B] Das Wichtigste in…
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Ansa cervicalis
Die Ansa cervicalis (Halsnervenschlinge) ist eine Nervenschlinge des Plexus cervicalis aus Fasern von C1 bis C3. [B] Sie versorgt die unteren Zungenbeinmuskeln, die das Zungenbein und den Kehlkopf senken. [B] Ihre obere Wurzel läuft eine Strecke weit mit dem N. hypoglossus; der Hirnnerv dient dabei nur als Leitschiene. [B] In der Chirurgie ist die Schlinge…
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Tabelle zu C0 – C8
Die direkte Übersicht zwischen den Zusammenhängen der Segmente der Halswirbelsäule C0 – C8 und ihrer Innervation.
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Segment – C1
Das Segment C1 bezeichnet die Verbindung zwischen Schädel und erstem Halswirbel: das obere Kopfgelenk (Articulatio atlantooccipitalis) samt dem ersten Spinalnerv. Hier entsteht ein großer Teil der Nickbewegung des Kopfes, je nach Messverfahren rund 30 bis 50 Prozent der Halswirbelsäule. Hier verläuft die Arteria vertebralis in einer engen Knochenrinne. Und hier liegt der Nervus suboccipitalis, der…
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Segment – C4
Das Segment C4 wird meist als Nacken-Schulter-Segment beschrieben. Das greift zu kurz. Seine wichtigste Leitstruktur ist der Nervus phrenicus, der Zwerchfellnerv — C4 ist seine Hauptwurzel. Damit hängt an diesem Segment die Atmung. Zugleich versorgt C4 die Haut über Schulterhöhe und Schlüsselbein, das sogenannte Schulterkap. Beides zusammen erklärt eine der bekanntesten Beobachtungen der klinischen Medizin:…